In vielen Kalendern der Fintech- und Bankenszene ist Freitag, der 10. November, schon lange geblockt: An diesem Tag findet auf der Fintech Week Hamburg das comdirect Finanzbarcamp 2017 statt. Heute erklären wir, was diese Veranstaltung so besonders macht, und verraten dir sieben Gründe, warum du sie nicht verpassen darfst.

1. Weil Barcamps Spaß machen und bewegen

Viele nennen das comdirect Finanzbarcamp zwar „Konferenz“, aber es ist tatsächlich das komplette Gegenteil davon. Denn jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin ist hier am Geschehen beteiligt. Am Vormittag werden die Themen des Barcamps vom Publikum vorgeschlagen und mit Hilfe der Moderatoren zu einer Agenda verdichtet. Schafft es ein Vorschlag auf die Agenda, so übernimmt der/die Themengeber/in die Moderation der betreffenden Sessions. Dabei muss man nicht Experte für ein Thema sein, die Lust am gemeinsamen Austausch steht im Vordergrund. Die Sessions dauern im Schnitt 45 Minuten, dann wechseln die Gruppen zum nächsten Thema und zur nächsten Station im betahaus. Typische Konferenz-Symptome wie Müdigkeit oder Tagträume haben auf dieser Veranstaltung keine Chance, und falls sich deine Session-Wahl doch einmal als unpassend herausstellen sollte, gilt das „Law of two Feet“: Wenn die Sache dich nicht bewegt, dann beweg dich weiter, zur nächsten Session oder zur Kaffeebar im Erdgeschoss.

2. Weil du beim Finanzbarcamp Einblicke bekommst, die dir kein Buch vermittelt

Ganz egal, ob dich Finanzen beruflich oder privat interessieren: So vielseitig und lebendig erlebst du das Thema nur auf einem Barcamp. Dich erwarten sieben Stunden geballtes Lernen, Unterhaltung und Interaktion im Austausch mit spannenden Menschen. Es gibt Finanzbarcamper*innen, die den Event seit der Premiere 2015 besuchen, weil sie dort Einblicke in die Zukunft der Finanzen mitnehmen, die es so nur bei einem Barcamp gibt. Probiere es aus! 

Beim Finanzbarcamp sind hohe Energie und Diskussionsfreude bis zum Schluss an der Tagesordnung. 

3. Weil der Teilnehmer-Mix besonders spannend ist

Eine unbestrittene Stärke der Fintech Week Hamburg ist ihre Fähigkeit, die vielen unterschiedlichen Stakeholder der Fintech- und Finanzszene zusammenzubringen. Das comdirect Finanzbarcamp ist die Reinform dieses Gedankens: Auf fast keiner Veranstaltung kann man einen breiteren Querschnitt von Finanz- und Fintech-Interessierten erleben. Gründer*innen, Developer und Marketingpros aus Fintech-Unternehmen sind dort ebenso anzutreffen wie ihre Pendants aus Banken und Versicherungen und, last but not least, die Kundenseite: Das Verbraucherportal Kritische-Anleger.de ist Sponsor des comdirect Finanzbarcamps und ruft Anleger*innen aller Erfahrungsstufen zur Teilnahme auf. Auch Finanz-Blogger*innen aus dem gesamten Bundesgebiet werden erwartet, denn abends findet traditionell die Verleihung des comdirect finanzblog awards statt. Viele Teilnehmer*innen des Barcamps genießen diesen Teil des Tages, um entspannt bei einem Bier zu netzwerken oder die Auszeichnung der Gewinner*innen auf der großen Bühne im betahaus anzuschauen.

4. Weil auch 2017 ein tolles Moderatorenteam an Bord ist

Bereits im Vorjahr gelang den Veranstaltern des Finanzbarcamps mit Clas Beese von der Fintech Week Hamburg und Karin Lausch von comdirect eine gute Moderatorenbesetzung. Dieses Jahr führen Geerd Lukaßen von comdirect und Tijen Onaran von Women in Digital e.V. durch den Tag und bilden ein Team, das Charme sowie unterschiedliche Sichtweisen und jede Menge Leidenschaft für das Thema mitbringt.

5. Weil das Leitthema uns alle angeht

Das diesjährige Oberthema des comdirect Finanzbarcamps “Die Zukunft der Geldanlage“ könnte nicht treffender gewählt sein: 34 Milliarden Euro verlieren Sparer und Sparerinnen in Deutschland jedes Jahr, weil die traditionell sicheren Geldanlagen wie Tagesgeld und Festgeld nicht mehr genug abwerfen, wie comdirect errechnet hat – im Durchschnitt sind dies 413 Euro pro Einwohner. Die Suche nach günstigen, rentablen Alternativen treibt Anleger*innen, Fintechs und Banken gleichermaßen um und wird durch viele große Trends befeuert, von Innovationen aus Asien bis zum Herannahen von PSD2, einer EU-Richtlinie, welche das Miteinander von Banken, Fintechs und Kunden auf ganz neue Füße stellen könnte.

6. Weil jede(r) zählt

Finanzbarcamp heißt auch: Nicht nur die großen Namen und die Expert*innen auf der Bühne stehen im Fokus, sondern der Austausch zwischen den Teilnehmer *innen und das Lernen voneinander. So ist es durchaus denkbar, dass ein Laie, der sich für das Für und Wider von ETFs interessiert, auf dem Finanzbarcamp plötzlich zu diesem Thema eine Diskussion mit gestandenen Finanzexpert*innnen moderiert. Aber auch weniger kommunikative Menschen können einem Barcamp etwas abgewinnen, weil in den Sessions Reflexion und ruhiges Abwägen ebenso zum Tragen kommen wie schnelle Impulse und kreatives Denken.

7. Weil das Networking so gut ist

Du bist neu in der Fintech-Szene oder möchtest Leute treffen, die sich für die gleichen Themen interessieren wie du? Beim Finanzbarcamp lässt es sich wunderbar netzwerken, denn hier triffst du auf Diskussionen jenseits von Profilierungszwängen und kommst mit anderen fast automatisch ins Gespräch. Nicht zufällig findet das Finanzbarcamp im betahaus Hamburg statt, das mit seinem raffinierten Raumkonzept einen Rahmen für unangestrengte Begegnungen und Gespräche schafft. Das Herzstück ist das Café im Foyer im Erdgeschoss, das von Teilnehmer*innen zwischen den Sessions gerne für eine Pause genutzt wird. Ja, beim Finanzbarcamp machen selbst alte Hasen der Finanzbranche neue Bekanntschaften und Neulinge müssen darauf gefasst sein, dass der stille Typ, der in der Pause mit ihnen geplaudert hat, im Vorstand einer Bank oder Unternehmensberatung arbeitet. Expect the unexpected!

Hinweis: Das Finanzbarcamp war 2016 eines der bestgebuchten Events der Fintech Week Hamburg. Melde dich rechtzeitig an, um dir deinen Platz zu sichern!


Erfahre mehr über das comdirect Finanzbarcamp: Hier geht’s zum Beitrag im comdirect-Blog bankneudenken.de und zum Video von 2016. 

 

 

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