Wie sieht die Zukunft der Finanzbranche aus? Welche Themen sind 2018 und in den nächsten Jahren wichtig für Banken, Fintechs, Versicherungen, Insurtechs und alle, die mit ihnen zu tun haben? Wir versuchen es herauszufinden, um ein Programm zu entwickeln, das die Bedürfnisse der Branche kennt und ernst nimmt.

In diesem Jahr haben wir das, was wir hierfür in der Vergangenheit in vielen bilateralen Gesprächen getan haben, formalisiert und den Fintech-Week-Beirat gegründet: Zehn Frauen und Männer aus sehr unterschiedlichen Bereichen haben pro bono ihre Abende mit uns statt mit ihren Familien verbracht, weil ihnen die Zukunft der Branche wichtig ist. Wir bedanken uns herzlich bei diesen hochkarätigen Branhenkenner*innen: André Bajorat (figo, CEO), Michel Billon (Hanseatic Bank GmbH & Co KG, Geschäftsführer), Dr. Sarah Brockhoff (zeb, Head of TABULARAZA), Tilman Freyenhagen (Alsterspree, Geschäftsführer), Anna Friedrich (collectAI, Head of Marketing & Communication), Hartmut Giesen (Sutor Bank, Business Development Manager), Sanika Hufeland (Institute for Social Banking, Managing Director & Member of the board ), Tobias Lücke (Hamburger Sparkasse, Bereichsleiter Digitaler Vertrieb) sowie seinem Vertreter Tobias Baumgarten, Remigiusz Smolinski (comdirect Bank, Business Development und Innovationsmanagement) und Max v. Sethe (Google, Industry Manager).

Beirat der Fintech Week 2018

Auf dieser Seite – oder per Klick auf das Foto oben (von links oben nach rechts unten) – kannst du dir ihre Porträts im Detail anschauen. Mit der Hilfe dieses Beirates haben wir die wichtigsten Trends und Themen identifiziert, die in der Fintech Week im Oktober eine Rolle spielen sollen. Unter anderem ging es um Daten. Vor dem Hintergrund des Skandals um Cambridge Analytica und Facebook sind Big Data und damit zusammenhängend Datensensibilität ein immer größeres Thema: Wie könn(t)en Banken sich den Datenschatz zunutze machen, auf dem sie theoretisch längst sitzen? Ohne dabei das Vertrauen ihrer Kund*innen zu verlieren? Und sind Banken dabei in der Pflicht, nicht nur sensibel mit diesen Daten umzugehen, sondern vielleicht sogar eine Gegenbewegung zur Sorglosigkeit ihrer Kund*innen zu starten?

Weitere Themen und Fragen, die der Beirat zur Sprache gebracht hat: Wie kann sich die Fintech-Branche neue Talente heranziehen, damit ihr nicht die Spezialisten ausgehen? Hat die dezentrale Struktur von Regionalbanken wie den Sparkassen in digitalen Zeiten überhaupt eine Zukunft? Gibt es eigentlich einen Bereich, in dem Amazon und der Rest der Internetgiganten nicht den Markt übernehmen könnten? Wie geht man mit dieser Konkurrenz um, ohne den Kopf in den Sand zu stecken? Und und und und.

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Fotos vom Beiratstreffen im März 2018 in Hamburg. Fotos: Kathrine Uldbæk Nielsen

FinForward und weitere Veranstaltungen

Und was machen wir nun mit diesen Erkenntnissen? Zunächst einmal sind wir mit der Auswertung noch gar nicht fertig. Wie unsere Programmkoordinatorin Sina Greinert nach dem ersten Treffen schön sagte: Die Gedanken sind wie bei einer Tischtennisweltmeisterschaft hin und her über den Tisch geflogen. Das zu protokollieren, war in sich eine große Herauforderung. Wir werten die Protokolle noch weiter aus und dann fließen die Erkenntnisse in all unsere weiteren Gedanken an.

Seit Anfang des Jahres sprechen wir nicht nur mit den Sponsoren, ohne die eine Fintech Week nicht möglich wäre, sondern auch mit Veranstalter*innen, die ihre Events im Rahmen der Woche ausrichten möchten. Das sind zum Beispiel die comdirect mit ihrem Finanzbarcamp, der Konferenzspezialist Euroforum oder die Frankfurt School of Finance. Unseren zukünftigen Event-Partnern werden wir dann Empfehlungen für ihr Programm geben und sie an der Expertise unseres Beirates teilhaben lassen. Was sie daraus machen – wir sind gespannt!

Vor allem aber nutzen wir die im Beirat entwickelten Thesen für unsere erste eigene Konferenz. In diesem Jahr richten wir im Rahmen der Woche erstmals die Zukunftskonferenz FinForward aus. Mehr dazu erfährst du in Kürze hier im Blog oder im E-Mail-Newsletter. Den kannst du hier einfach und kostenlos abonnieren, bitte beachte allerdings unsere Datenschutzhinweise:


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